HOCHFORM Ausbildungsbotschafter

Über 300 Ausbildungsberufe gibt es in Deutschland. Wie interessant und zukunftsfähig die Berufe in der metallverarbeitenden Präzisionstechnik sind, stellen folgende fünf Azubi-Botschafter vor. Sie sind Teil der Azubikampagne der WSP-Clusterinitiative Hochform, lernen bei Präzisionstechnik-Unternehmen in Pforzheim und im Enzkreis und geben einen Einblick in ihre Aufgabenfelder.

Mehr Infos zur Azubikampagne unter: www.genau-mein-ding-pf.de

Mona Schwirschke, Zerspanungsmechanikerin

Härter Stanztechnik GmbH & Co. KGaA

Meine Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin dauert dreieinhalb Jahre, von denen ich bereits das erste absolviert habe. In meinem ersten Ausbildungsjahr habe ich Grundkenntnisse im Bohren, Drehen und Fräsen erlernt und erste Erfahrungen im Programmieren von CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen gesammelt. Meine Aufgabe als Zerspanungsmechanikerin wird nämlich die form- und maßgenaue Herstellung von Werkstücken mit Hilfe von CNC-Maschinen sein. Ich finde es großartig, dass meine Arbeit so abwechslungsreich ist und man mit wenigen Handgriffen komplizierte Teile herstellen kann.

Liridon Restelica, Stanz- und Umformmechaniker

G.RAU GmbH & Co. KG

Im September vergangenen Jahres habe ich meine Ausbildung zum Stanz- und Umform-mechaniker begonnen. Zunächst habe ich gelernt, wie man mit einfachen Werkzeugen umgeht. Dafür habe ich einen Hammer anhand technischer Zeichnung aus einem Metallblock hergestellt. Des Weiteren erlernte ich die Grundlagen der Metalltechnik wie Bohren, Drehen, Fräsen und Schleifen, um bestens für die Zwischenprüfung im kommenden Jahr vorbereitet zu sein. Nach der Zwischenprüfung geht es dann erst richtig los. Denn ab da lerne ich die verschiedensten Stanzautomaten bei uns im Unternehmen kennen. Hierbei werde ich ausgebildet, wie ich einen Stanzautomaten zu führen habe. Zur 3-jährigen Ausbildung zählt der komplette Prozessablauf vom Rohmaterial bis zum Endprodukt. Hierbei ist es sehr wichtig, die Maschine selbstständig Rüsten zu können und anfallende Instandhaltungs-arbeiten sowie Maschinenwartungen durchzuführen. Durch die prozessbegleitenden Kontrollen stelle ich sicher, dass keine fehlerhaften Teile produziert werden, da wir unseren Kunden nur Top Qualität anbieten und liefern möchten. Ich besuche wöchentlich die Heinrich-Wieland-Schule, wo ich meinen theoretischen Teil der dualen Ausbildung absolviere.

Durch meinen Bruder und ein einwöchiges Praktikum als Konstruktionsmechaniker realisierte ich, dass mir dieser Beruf sehr viel Spaß macht und habe mich deshalb für eine Ausbildung beworben.

Safa Keskin, Mechatroniker

Possehl Electronics Deutschland GmbH

Meine Ausbildung zum Mechatroniker habe ich letztes Jahr im Herbst begonnen. Die Grundfertigkeiten, die ich für die spätere Arbeit im Fachbereich benötige, werden mir aktuell in der Abteilung für technische Berufsausbildung beigebracht. Dazu gehören z.B. Arbeiten an Bohr-, Fräs- und Drehmaschinen - besonders aber auch alles rund um das Thema Elektronik! Es gefällt mir besonders, dass ich so vieles verschiedenes lerne. Der Unterricht an der Heinrich-Wieland-Schule in Pforzheim ist alle zwei Wochen an 3 Tagen.

Tina Schroth, Oberflächenbeschichterin

IMO Oberflächentechnik GmbH

In der Ausbildung zum Oberflächenbeschichter erlernt man das Beschichten von Werkstoffen mittels chemischer und elektrochemischer Verfahren um technische Eigenschaften zu optimieren, zum Beispiel das Verbessern der Korrosion- und Verschleißeigenschaften. Auch das Überprüfen der Schichtdicke und Haftfestigkeit spielt in meiner Ausbildung eine wichtige Rolle. In der Regel besucht man die Berufsschule an ein bis zwei Tagen in der Woche. So gestaltet sich die Ausbildung abwechslungsreich und man kann sich regelmäßig mit anderen Azubis austauschen. Das Arbeiten in einem Team und die Weiterbildungsmöglichkeiten waren meine Motivation, mich für diesen Beruf zu bewerben.

Arian Maier, Zerspanungsmechaniker

Wankmüller Präzisionsmechanik GmbH

Im September 2018 habe meine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker begonnen. Ein Großteil meiner Ausbildung beinhaltet das Einrichten von CNC-Fertigungsmaschinen, bei denen immer häufiger computertechnisches Know-how gefragt ist. Damit ein Präzisions-Werkstück wie gewünscht gefertigt werden kann, muss die CNC Maschine anhand einer technischen Zeichnung genau programmiert und die zur Zerspanung des Werkstoffs notwendigen Werkzeuge exakt eingemessen werden. Des weiteren gehört die Instandhaltung der Maschinen zu meinen Aufgaben. Meine Faszination für das Programmieren und aus einem unscheinbar wirkendem Stück Stahl ein hochpräzises Werkstück im MY-Bereich zu Fertigen, haben mich auf diesen Beruf gebracht. Ein- bis zweimal pro Woche gehe ich zum Berufsschuluntericht an der Ferdinand von Steinbeisschule in Mühlacker.

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